Agolde & Nachhaltigkeit: Regenerative Cotton Program

In der Mode kann man sich drei zentrale Bereiche vorstellen, in denen nachhaltige Praktiken angewendet werden können: die Auswahl von Stoffen und Materialien, Wasch- und Trocknungsprozesse sowie alle weiteren Aspekte rund um Produktion, Verpackung und Distribution.

Bei der Auswahl von Stoffen und Materialien liegt der Fokus darauf, ressourcenschonendere und verantwortungsvollere Fasern zu wählen, die die Umweltbelastung bereits am Anfang des Lebenszyklus eines Kleidungsstücks reduzieren.

Dazu gehören Materialien wie recycelte Baumwolle, regenerative Baumwolle sowie innovative zellulosebasierte Fasern die im Vergleich zu konventionellen Alternativen weniger Wasser und weniger Chemikalien benötigen.

Ziel ist es, die Abhängigkeit von rein neuen Rohstoffen zu verringern und stattdessen Materialien zu priorisieren, die Zirkularität, Langlebigkeit und eine geringere ökologische Belastung unterstützen, ohne dabei Kompromisse bei Qualität oder Tragekomfort einzugehen.

Das Programm von AGOLDE setzt genau hier an: Regenerative Landwirtschaft.

Regenerative Landwirtschaft ist der Prozess, degradierte Böden mithilfe ökologischer Prinzipien wiederherzustellen, insbesondere das Zusammenspiel von Boden, Wasser, Pflanzen, Tieren und Menschen.

Statt Land nur zu erhalten, zielt regenerative Landwirtschaft darauf ab, es aktiv zu verbessern und für kommende Generationen in einem besseren Zustand zu hinterlassen.

Regenerative Cotton Program 

AGOLDE, Teil der Citizens of Humanity Group, ist stark daran beteiligt, diesen Wandel mitzugestalten. 

Mit dem „Regenerative Cotton Program“ verfolgt AGOLDE einen Ansatz, der Nachhaltigkeit nicht nur als Materialentscheidung versteht, sondern bereits am Ursprung der Lieferkette ansetzt: in der Landwirtschaft selbst.

Das Programm wurde entwickelt, um den Anbau regenerativer Baumwolle aktiv zu fördern und Landwirte langfristig beim Übergang zu regenerativen Anbaumethoden zu unterstützen.

Statt einfach nur „bessere Baumwolle“ zu kaufen, finanziert und unterstützt AGOLDE den Übergang der Landwirtschaft, einschließlich:

  • Schulung von Landwirten in regenerativen Anbaumethoden
  • Unterstützung bei der Finanzierung von Ausrüstung und Bodenverbesserungsmitteln
  • Übernahme der Kosten für Tests und Zertifizierungen
  • Bereitstellung finanzieller Anreize/Subventionen, um die Umstellung zu fördern

Ein zentraler Bestandteil des Programms ist die Überprüfung: Die Farmen werden jährlich nach einem Standard namens Integrity Grown auditiert, der gemeinsam mit Advancing Eco Agriculture (AEA) entwickelt wurde.

Dabei werden unter anderem der Einsatz von Pestiziden, Zwischenfrüchte (Cover Crops), der Kohlenstoffgehalt im Boden sowie Biodiversitätsindikatoren geprüft, um nachzuvollziehen, ob sich die Anbaumethoden tatsächlich positiv auf die Bodenqualität auswirken.

Die Hosen und Artikel, die Sie auf unserer Website finden, entstehen als Ergebnis dieser neuen nachhaltigen Anbaumethoden, wie Sie in den Stil-Details der Jeans „Low Slung Baggy“ sehen können oder die Jeans Low Rise Slim.


Agolde

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